Staatssekretär Raimund Haser am KIT
Am Montag, den 31. August, informierte sich Staatssekretär Haser aus dem baden-württembergischen Verkehrsministerium am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) über aktuelle Forschungsarbeiten zu erneuerbaren Kraftstoffen und den Hochlauf von reFuels. Im Mittelpunkt standen die technologischen Voraussetzungen für eine klimaverträgliche Mobilität und die Frage, wie Forschung und Innovation den Markthochlauf unterstützen können.
Das KIT erforscht entlang der gesamten Wertschöpfungskette, wie erneuerbare Energien für die Herstellung von Kraftstoffen genutzt werden können. Im Energy Lab werden dafür verschiedene Power-to-X-Verfahren und Verfahren aus Rest- und Abfallstoffen entwickelt und unter realitätsnahen Bedingungen erprobt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von Wasserstoff und Kohlenstoff in integrierten Prozessketten.
„Bislang wird das Potenzial an Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen für die Kraftstoffproduktion noch deutlich unterschätzt. Dabei ist die Ressourcenbasis groß genug, um unter den Annahmen der EU den Kraftstoffbedarf Europas bis 2040 vollständig zu decken, wie unsere aktuelle Studie zeigt“, so Dr. Olaf Toedter (IFKM).
Im Austausch mit Staatssekretär Haser ging es zudem um die Rolle Baden-Württembergs beim Hochlauf erneuerbarer Kraftstoffe und darum, wie Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung überführt werden können.
„Mit unseren Forschungsanlagen im Energy Lab können wir Technologien für erneuerbare Kraftstoffe unter realitätsnahen Bedingungen entwickeln, testen und miteinander verknüpfen. So schaffen wir wichtige Voraussetzungen, um Innovationen aus der Forschung in die Praxis zu bringen“, ergänzte Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Transfer und Internationales des KIT.
